Therapieraum Haltern am See
In meiner Praxis kommen kombiniert hypnotherapeutische, körperorientierte und kunsttherapeutische Verfahren zum Einsatz, weil sie aufgrund ihrer vielfältigen Möglichkeiten ein großes Spektrum an Fragestellungen abdecken. Klicken Sie auf den Link in der folgenden Liste, um mehr über die entsprechende Therapieform zu erfahren:
Die Therapeutische Hypnose, von vielen Psychotherapeuten auch als "Mutter der Psychotherapie" angesehen, wird Basis Ihrer Arbeit an Ihren Beschwerden sein. Mit meiner Hilfe werden Sie in einen Trancezustand begleitet, der eine gezielte Aufarbeitung Ihrer Problematik ermöglicht und zu positiven Veränderungen führen kann.
Therapeutische Trance
Was ist Hypnose?
Das Wort Hypnose leitet sich ab vom griechischen Wort hypnos und bedeutet Schlaf.
Im weitesten Sinne ist die Hypnose eine Technik, einen Menschen in einen hypnotischen Zustand, also in Trance zu versetzen. Dieser Trancezustand ist uns allen in verschiedenen Tiefen bekannt, und wir erleben ihn jeden Tag.
Bereits während Sie diesen Text aufmerksam lesen, befinden Sie sich in einem leichten Trancezustand. Denn Trance ist nichts weiter als die Lenkung der Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung, und die Technik der Hypnose dient dazu, dass der Therapeut die Gedanken des Klienten oder Patienten gezielt kanalisiert, um einen Dialog zwischen willkürlichen und unwillkürlichen Prozessen einzuleiten.
Das Trance-Gefühl
Der Trancezustand ist mit einem Gefühl angenehmer Entspannung und einem intensiven, nach innen gerichteten Gespür für die eigenen Bedürfnisse verbunden. Diese Empfindungen sind Ausdruck einer erhöhten Aufmerksamkeit für das, was wir "Unbewusstes" nennen.
Oft berichten die Klienten nach der ersten Sitzung, sie fühlten sich sehr erholt, seien aber wohl nicht richtig hypnotisiert gewesen. Dieser Eindruck liegt an den falschen Vorstellungen, wie sie oft durch die Showhypnose vermittelt werden, denn Trance ist nicht gleich bedeutend mit tiefer Bewusstlosigkeit.
Heilungs- und Veränderungsprozesse in Gang setzen
Den Dialog zwischen willkürlichen und unwillkürlichen Prozessen kann der Klient mit Hilfe des Therapeuten einleiten und Lösungswege für Beschwerden oder spezifische Fragestellungen erarbeiten. Die Hypnosetherapie berücksichtigt in ihrem Menschenbild, dass die Ressourcen zur Veränderung und Genesung in jedem Menschen vorhanden sind.
Diese tiefenpsychologische Methode wurde in den 1950er Jahren von Hanscarl Leuner zunächst unter den Bezeichnungen "Katathymes Bilderleben" oder "Symboldrama" eingeführt und seitdem weiterentwickelt.
Die Katathym Imaginative Psychotherapie hat eine Art Tagtraumcharakter und bedient sich dabei verschiedener Motive. Der zuvor eingeleitete Entspannungszustand löst innere Blockaden und ermöglicht die ressourcenorientierte Arbeit an Ihren Fragestellungen.
Körperhaltung und Psyche
Hierunter fallen verschiedene Ansätze, die sich mit den Zusammenhängen zwischen psychischen Empfindungen und Befindlichkeiten einerseits und dem körperlichen Ausdruck und Erleben andererseits befassen. Zu den grundlegenden Techniken körperorientierter Verfahren können Berührungen, Bewegungen oder Achtsamkeitstraining gehören.
Natürlich kennen Sie noch Charlie Brown; diesen ließ sein Erschaffer Charles M. Schulz einmal sinngemäß sagen:
"Wenn du depressiv bist, dann macht es einen großen Unterschied, wie du dastehst. Das Schlimmste, was du tun kannst, ist aufrecht zu stehen und den Kopf hochzuhalten, weil dann fühlst du dich sofort besser. Wenn du deine Depression so richtig genießen willst, dann musst du Schultern, Kopf und Mundwinkel hängen lassen."
Die Ego-State-Therapie wurde seit den 1980er Jahren von den US-Amerikanern Helen und John Watkins entwickelt. Sie basiert unter anderem auf Theorien der Psychoanalyse und verwendet hypnoanalytische Techniken. Häufige Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Posttraumatische Belastungsstörungen und Angststörungen.
Diese Form der Traumatherapie wurde auf konzeptueller Basis der Ego-State-Therapie entwickelt, modifiziert und bedient sich je nach Therapiephase und Bedarf weiterer Methoden, zum Beispiel Elementen der Kunst- und Gestaltungstherapie.
Der Anwendungsbereich kunsttherapeutischer Methoden kann sich auf psychiatrische oder psychosomatische Beschwerdebilder erstrecken. In meiner Praxis setze ich die Kunsttherapie begleitend zu den zuvor beschriebenen psychotherapeutischen Techniken ein. Sie ergänzt die Vergegenwärtigung von konfliktbelasteten Lebenssituationen und hilft bei der Erarbeitung neuer Einstellungen, Verhaltensweisen und Konfliktlösungen.
In einigen Fällen, wie zum Beispiel in der Schmerztherapie, kann es sinnvoll sein, den Behandlungsverlauf mit Akupunktur oder manuellen Verfahren günstig zu beeinflussen.
Yamamoto SchädelakupunkturDie Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA oder Yamamoto New Scalp Acupuncture) geht zurück auf den japanischen Arzt Toshikatsu Yamamoto. Seit den 1960er Jahren bis heute entwickelte Yamamoto seine Technik kontinuierlich zu einem der effektivsten Akupunktursysteme. Klassische Anwendungsbereiche der Yamamoto Schädelakupunktur sind akute und chronische Schmerzen sowie Erkrankungen des Nervensystems.
Die therapeutische Tuina ist - neben Akupunktur, Diätetik, Arzneimitteltherapie und Qi Gong - eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Der Tuina-Therapeut behandelt daher nicht ausschließlich aufgrund einer westlichen Diagnose, zum Beispiel „Arthrose im Kniegelenk“, sondern er bezieht die
Syndromdifferenzierung der TCM in das Behandlungsprinzip ein. Gute Kenntnisse der Meridianverläufe und Akupunkturpunkte,
der pathogenen Faktoren und der Zang-Fu-Organe sind Voraussetzung für eine effektive therapeutische Tuina.
Der Name Tuina-Anmo setzt sich zusammen aus Tui (Schieben), Na (Greifen), An (Pressen) und Mo (Streichen) und ist ein Überbegriff für mehr als 20 Hauptgriffe, die der Therapeut beherrschen muss.
Oberflächliche Techniken dienen zunächst der Kontaktaufnahme und der Erwärmung der Zielstrukturen. Im weiteren Verlauf werden kräftige, in die Tiefe gehende Techniken eingesetzt, die mit chiropraktischen Manipulationen ergänzt werden können. Alle Techniken werden in der Regel sehr dynamisch, kräftig und ausdauernd eingesetzt.
Die Tuina wird erfolgreich bei psychosomatischen Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt.
Mit den Techniken der Amerikanischen Chiropraktik können grundsätzlich alle Gelenke behandelt werden; schwerpunktmäßig finden in der Praxis Manipulationen an der Wirbelsäule statt.
Die Wirbelsäule ist ein kompliziertes System aus 33 bis 34 Wirbeln, von denen 24 frei beweglich sind (Hals-, Brust- und Lendenwirbel). Sie umgeben schützend den Wirbelkanal und sind so gebaut, dass aus den Zwischenwirbellöchern jeder Etage die Spinalnerven austreten.
Spinalnerven versorgen nicht nur den Bewegungsapparat (Bewegung und Empfindungen), sondern sie führen auch Nervenfasern zur Versorgung der inneren Organe (z.B. Magen-Darm-Trakt, Herz, Lunge, Nieren).
Bei Wirbelfehlständen oder Wirbelblockaden können die austretenden Nerven in ihrer Funktion beeinträchtigt werden; es kommt zu Schmerzen, Missempfindungen (z.B. Kribbeln) und Bewegungseinschränkungen im Versorgungsgebiet der Nerven, aber auch zu Beschwerden an inneren Organen.
Umgekehrt ist aber auch zu beobachten, dass psychosomatische oder psychiatrische Krankheitsbilder mit einer erhöhten Muskelspannung einher gehen und so Wirbelblockaden und Rückenschmerzen verursachen können.