Psychosomatik und somatoforme Störungen
Die Psychosomatik befasst sich mit der Wechselwirkung von geistig-seelischen Prozessen und körperlichen Vorgängen. Oft handelt es sich dabei um unbewusste und ungelöste seelische Konflikte, die sich in körperlichen Symptomen äußern.
Aber auch Erkrankungen oder Unfälle können den Betroffenen oder die Menschen in seinem näheren Umfeld so aus der Bahn werfen, dass eine psychotherapeutische Begleitung angezeigt ist.
Die Schwere des Ereignisses ist dabei nicht ausschlaggebend - wichtig ist, wie sehr der Einzelne subjektiv in seinem Wohlbefinden beeinträchtigt ist.
Folgende Arbeitsfelder fallen in den Bereich der Psychosomatik und sind den von mir angewandten therapeutischen Verfahren gut zugänglich:
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Körperliche Beeinträchtigungen (Schlaflosigkeit, Herzrasen, Unruhe, Ängste) durch Emotionen, Stress oder Konflikte im privaten oder beruflichen Umfeld. Hierzu gehören unter anderem Beschwerden durch Mobbing, den Verlust eines nahe stehenden Menschen, Konflikte in der Partnerschaft oder ein aufgeschobenes Coming-Out.
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Posttraumatische Belastungsstörungen als Reaktion auf psychische oder physische Gewalt.
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Biopsychosoziale Auswirkungen körperlicher Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebserkrankungen (Psychoonkologie) oder chronische Schmerzzustände verschiedener Ursachen (zum Beispiel Nervenschmerzen/Neuralgien, Fibromyalgiesyndrom, Kopfschmerzen).
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Somatoforme Störungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes, des Atmungssystems, Herz-Kreislaufsystems und des Bewegungsapparates. Hierzu gehören zum Beispiel der so genannte Reizmagen, Verdauungsprobleme, Beklemmungsgefühle und chronische Schmerzzustände ohne erklärbaren körperlichen Befund .
Chronische Erkrankungen
Menschen mit chronischen Erkrankungen haben oft erhebliche Beeinträchtigungen im psychosozialen Bereich zu erleiden. Das kann sich schlimmstenfalls den Verlust des Arbeitsplatzes oder den Bruch familiärer Strukturen bedeuten. Auch gehen viele Erkrankungen ohnehin mit psychischen Veränderungen einher - vielfach gehört dies als Symptom zum Krankheitsbild, wie zum Beispiel bei der Multiplen Sklerose.
So vielfältig wie die Krankheitsbilder sind auch die entsprechenden therapeutischen Möglichkeiten, die von mir auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden.
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Erkrankungen aus dem Bereich des rheumatischen Formenkreises. All' diese Erkrankungen gehen meist mit Schmerzen des Bewegungsapparates einher, wie insbesondere das klassische Rheuma, also die chronische Polyarthritis der Fingergelenke. Rheumatische Erkrankungen können sich aber auch an der Haut oder an inneren Organen manifestieren.
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Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) oder Neurodermitis
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Allergische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen, insbesondere die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie aus dem neurologischen Bereich die Multiple Sklerose (MS)
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Chronische Kopfschmerzsyndrome, Nervenentzündungen, chronischer Tinnitus